Zwergkaninchen
  • Nicht so problemlos wie oft angenommen; Schreckhaftigkeit, Beißen, Kratzen
  • Rammler markieren mit Urin
  • Häsinnen sind oft aggressiv( Hitze, Scheinträchtigkeit)
  • Futter- und fingerzahm, nur selten handzahm
  • Handling: Mit einer Hand an der Genickfalte, Bauch mit der anderen Hand von unten unterstützen- nie an den Ohren hochheben!
Anfälligkeit
  • Disposition für Verdauungsstörungen
  • Infektionen der oberen Luftwege
  • Zahnanomalien
  • Abszesse im Kopfbereich
  • Geschwüre an den Hinterlaüfen
  • Fettleibigkeit
Fütterung
  • Frisches Wasser and Heu zur beliebigen Aufnahme
  • Nagematerial (Weide, Buche, Haselnuss, Apfel- and Birnbaum)
  • Grünfutter im Sommer
  • Obst and Gemüse im Winter (keine Kohlgewächse)
  • Mischfutter für Kaninchen
  • Knäckebrot (keine Brotreste, kein Gebäck - Schimmelpilze)
Unverzichtbares
  • Gitter- oder Kistenkäfig in Rechteckform, Mindestabmessungen: 100 cm Länge x 60 cm Tiefe x 50 cm Höhe
  • Schlafhöhle
  • Organisierter Auslauf (Wohnung, Balkon, Garten)
  • Lebenserwartung: 8 -10 Jahre. Eignung: Kinder ab 12 Jahren

 
 
Frisches Gemüse und Pilze,  die für die Ernährung von Kaninchen in Betracht kommen:

Geeignet, aber nur als „ Leckerchen  „:
 

  • Chinakohl
  • Möhre
  • Pastinake
  • Salatgurke
  • Spargel
  • Stielmus
  • Topinambur


Bedingt, d. h. in sehr geringen Mengen geeignet
Pilze: Es sollten Zuchtpilze verwendet werden, da die Wildpilze sehr viel Quecksilber enthalten. Entfernt man die Lamellen bzw. Röhrenschichten und die Huthaut der Waldpilze, wird der Schwermetallgehalt sehr verringert. Das in Pilzen enthaltende Chitin ist einerseits schwer verdaulich, andererseits fördert es aber die Darmtätigkeit. Wie bei allem gilt auch bei Pilzen die Devise „ weniger ist mehr „. Pilze sollten frisch geschnitten und verfüttert werden.
 

  • Austernpilze - Morchel
  • Birkenpilz  - Pfifferling
  • Butterpilz - Champignon
  • Steinpilz - Trüffel 


Gemüse:
 

  • Chicoree   - Kopfsalat 
  • Eisbergsalat  - Paprika
  • Endiviensalat  - Tomate
  • Feldsalat   - Zucchini
  • Möhrengrün


Ungeeignet, da in mehr als nur sehr geringer Menge giftig:
 

  • Artischocke  - Meerrettich
  • Aubergine   - Rettich
  • Blumenkohl  - Radieschen
  • Bohne   - Rosenkohl
  • Broccoli   - Rote Beete
  • Erbse   - Rotkohl
  • Grünkohl   - Sojabohne
  • Kartoffel   - Spinat
  • Knoblauch   - Weißkohl
  • Mangold   - Wirsing
  • Nüsse, Getreidesorten und Obst,
  • die für die Ernährung von Kaninchen in Betracht kommen:


Geeignet, aber nur als „ Leckerchen „
 

  • Apfel - Heidelbeere
  • Birne - Himbeere
  • Brombeere - Johannisbeere
  • Cherymoya - Preiselbeere
  • Erdbeere - Traube


Bedingt, dass heißt in sehr geringen Mengen geeignet

( Getreide und Nüsse deshalb, weil kalorienreich und wenig zahnabnutzend ):
 

  • Ananas (zu hoher Vitamin C-Gehalt, verursacht in größeren Mengen Durchfall)
  • Aprikose (Vorsicht Blausäure)
  • Banane (stopft)
  • Feige (zu hoher Vitamin C-Gehalt, verursacht in größeren Mengen Durchfall)
  • Gerste
  • Grapefruit (zu hoher Vitamin C-Gehalt, verursacht in größeren Mengen Durchfall)
  • Hafer
  • Kirsche (zu hoher Vitamin C-Gehalt, verursacht in größeren Mengen Durchfall)
  • Kiwi (zu hoher Vitamin C-Gehalt, verursacht in größeren Mengen Durchfall)
  • Kürbis (zu hoher Vitamin C-Gehalt verursacht in größeren Mengen Durchfall)
  • Mais
  • Mandarine (zu hoher Vitamin C-Gehalt verursacht in größeren Mengen Durchfall)
  • Maronen
  • Melone (zu hoher Vitamin C-Gehalt verursacht in größeren Mengen Durchfall)
  • Orange (zu hoher Vitamin C-Gehalt verursacht in größeren Mengen Durchfall)
  • Pfirsich
  • Roggen
  • Rosine ( ungeschwefelt )
  • Weizen


Ungeeignet, da entweder zu kalorienreich oder giftig:
 

  • Avocado  -  Mango 
  • Cashew Nuss -  Paranus 
  • Datteln  -  Pflaume 
  • Erdnuss  -  Pinienkerne 
  • Haselnuß  -  Sonnenblumenkerne 
  • Hirse  -  Sesam 
  • Holunder  -  Stachelbeere
  • Rhabarber  -  Walnuss
  • Kokosnuss -  Zitrone
  • Lainsamen
  • Macademia 

 

Kräuter, die für die Ernährung von Kaninchen in Betracht kommen:

Geeignet:
 

  • Ackerdistel (sollte frisch gegeben und nicht an befahrenen Straßen geerntet werden)
  • Basilikum (fördert den Appetit und hilft gegen Blähungen)
  • Bohnenkraut/Boretsch (wird aber nicht von jedem Kaninchen angenommen)
  • Breitwegerich
  • Brunnenkresse (wird auch bei leichten Harnwegsinfekten empfohlen)
  • Estragon (Manche Kaninchen meiden Estragon wegen ihres starken Geruches)
  • Huflattich
  • Kerbel
  • Kümmel (wird wegen seines starken Geruches und Geschmacks nicht von jedem Kaninchen angenommen)
  • Luzerne (frisch oder getrocknet - sehr geeignet)
  • Majoran
  • Melisse (manche Tiere stört allerdings der zitronenhaltige Geruch und Geschmack)
  • Oregano
  • Schafgarbe
  • Spitzwegerich
  • Vogelmiere
  • Weißklee (Sauer - und Schwedenklee ist aber giftig!)
  • Zaunwicke (andere Wicken nicht)


Bedingt geeignet, in geringer Menge zufüttern:
 

  • Brennessel
  • Hagebutte
  • Liebstöckel
  • Löwenzahn (!!) (Es können Blätter und Blütenköpfe (frisch oder getrocknet) gereicht werden. Wegen seines hohen Calciumgehaltes sollte allerdings nicht zu viel Löwenzahn verfüttert werden)
  • Petersilie (!!) (Es können Blätter und Stiele gereicht werden. Wegen seines hohen Calciumgehaltes sollte allerdings nicht zu viel Petersilie verfüttert werden.
  • Pfefferminze


Besonders Vorsicht bei:
 

  • Beifuß
  • Gänseblümchen


Ungeeignet / Giftig:
 

  • Arnika   - Lungenkraut
  • Bärenklau   - Rosmarin
  • Bärlauch   - Salbei
  • Baldrian   - Sauerampfer
  • Beinwell   - Schnittlauch
  • Gartenkresse  - Sonnenblume
  • Johanniskraut  - Thymian
  • Lavendel   - Wermut
  • Lorbeer
Impfen
Gegen zwei gefährliche Krankheiten gibt es einen Impfstoff. Die erste davon ist die Myxomatose, eine von stechenden Insekten (Gelsen) übertragbare Seuche, die zweite ist RHD (Rabbit Hämorrhagic Disease), auch Chinaseuche genannt, die erst seit etwa 1984 bei uns auftritt.